April

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  • Messelese Leipzig
  • Thilo Krapp
  • Bibliotheken
  • Tschernobyl
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Inhalte dieser Ausgabe

Was eine Buchmesse kann

Vielleicht lassen sich an der diesjährigen Leipziger Buchmesse, die dieses Jahr einen Besucherrekord mit 313 000 Gästen verzeichnete, einige Kipppunkte der
Ist-Zeit gut ablesen. Natürlich liegen sie nicht auf der Hand, wie in der Literatur nie was auf der Hand liegt, sondern man muss sie lesen und interpretieren können. Ein Versuch. (Foto: Leipziger Messe/Tom Schulze)

Der Charme der Nostalgie

Dass Thilo Krapp heute, nach knapp 20 Jahren in der Kinderbuchbranche, mehr denn je präsent ist, hat sicher mit vielen Faktoren zu tun. Im Nonfiction-Bereich sieht man ihn als exzellenten Handwerker mit einem Faible für die Belle Époque. Im Kinderbuchbereich tun es ihm die fantastischen Abenteuerromane an und im Comicbereich schafft er in schöner Regelmäßigkeit von Sprachlern-Comics bis Klassiker-Adaptionen spektakuläre grafische Welten. (Foto: Thorsten Futh)

Eine Stiftung, ein Auftrag

Wer die Bibliothek der Stiftung Pfennigparade München sucht und auch finden will, muss kleine Schilder lesen können – das ist es aber auch schon, das kleine Wundern, dem ein Staunen folgt: Denn man befindet sich hier in einem Dorf mitten in der Stadt. Über 2500 Mitarbeitende mit und ohne Behinderung haben hier einen Lebensmittelpunkt. Alles ist erreichbar: auch die Bibliothek. Hier erwartet einen lächelnd: Helmut Obst. (Foto: Christine Paxmann)

40 Jahre Tschernobyl

Reaktoren explodieren nicht liefert Jugendlichen nicht nur einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse rund um die ukrainische Reaktorkatastrophe vom 26. April 1986. Sondern dieses gelungene Sachbuch ist darüber hinaus ein Akt der Emanzipation der ukrainischen AutorInnen von der sowjetischen Lesart des Unglücks. (Bild: Voland & Quist)

Thema

  • Das Glück der Erde – neue Pferdebücher für (fast) alle von Marion Hübinger
  • Ach, du schöne Sch ...! – Trendthema Ausscheidungen von Johannes Rüster
  • Immer unterwegs – Reisen im Sach- und Kinderbuch von Mirjam Dauber
  • Von menschlicher Hybris – zum 40. Jahrestag der Katastrophe von Tschornobyl von Heike Nieder

Blickpunkt

  • Eine Stiftung, ein Auftrag, eine Mission – und mittendrin eine kleine feine Bibliothek der besonderen Art von Christine Paxmann
  • „Die Geburtstagstorte mache ich mir selbst“ – Interview mit Sven Nordqvist anlässlich seines 80. Geburtstags von Bianka Boyke

Rubriken

  • Kommentare:
    Die Drängler von der rechten Spur – Strategien des neurechten Literaturbetriebs von Ralf Schweikart
    Badetag in Leipzig – was eine Buchmesse wirklich gut kann von Christine Paxmann
  • Lesefüchse: Über die Liebe zu Büchern von Birgitt Grümmer
  • Demokratie im Fokus: Der Appellativ als Mutmacher – Zuhören und Reagieren als Mittel der Wahl im Wahljahr von Christine Paxmann
  • Neues im Hörbuch: Ich glaub, ich steh im Wald von Lothar Sand
  • Freie Mitarbeiter*innen dieser Ausgabe
  • Nachruf: Rolf Erdorf - Und er wird weiter schwingen von Christine Paxmann
  • Filmreif: Frische Spezialeffekte und Rollenbilder von gestern von Heike Nieder
  • Aktuelles: Auszeichnungen | Preise | Veranstaltungen |Nominierungen
  • Vorschau
  • Register
  • Impressum

Im Porträt

  • Der Charme der Nostalgie und rasante Plots – Thilo Krapp gestaltet Welten und pflegt die Klassik mit modernen Mitteln von Christine Paxmann

Erlesen

  • BilderBuch
  • KinderBuch
  • JugendBuch
  • Sachbuch
  • Comic/Graphic Novel

Esel des Monats

Eva Kranneburg: Freunde. Fischer-Sauerländer 2026, 448 S., ab 14, € 18,90

Leuchtende Kinderseelen

Beim Rekrutieren in den letzten Kriegstagen finden vier „Junge Schergen“ unfreiwillig als Kampf-Einheit zusammen. Wir fiebern mit den sieben- bis 18-jährigen Jungen und Mädchen mit, als sie desertieren und sich vorerst gut verstecken. Sie geben zwangsläufig aufeinander acht und bewahren die Sicherheit ihrer fast familiären Gemeinschaft. Nach und nach können sie sich einander öffnen und wir erfahren tiefste Geheimnisse. Freunde ist ein herausragender Roman, der wärmstens empfohlen werden kann und muss, da er uns auf fast zauberhafte Weise mit den kindlichen und jugendlichen ProtagonistInnen verbindet und all den Ängsten echte Hoffnung entgegensetzt. Für dieses beachtliche Debüt wurde Eva Kranenburg 2025 mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Markus Lefrançois

Rückschau März