März

Themen

  • Stefanie Harjes
  • Ostern & Religion
  • Own Voices
  • IG Indiebuchläden
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Inhalte dieser Ausgabe

Allerlei Federvieh

Wie spannend und faszinierend Hühner sind, das wissen Sachbuchleserinnen allerspätestens seit dem Vorjahr und der Lektüre von Das große Buch der Hühner*(Gerstenberg). Rund um die Osterzeit wird dem Federvieh jedoch zusätzlich im erzählenden Bilderbuch Platz eingeräumt und Henne, Ei und Co. laufen literarisch zu Höchstformen auf. (Abb.: Jenny Meier legt seltsame Eier, Schneiderbuch)

Das Leben ist eine Collage

„Male, was das Zeug hält, kritzle alles voll!“ Dieser Ratschlag einer Kunstlehrerin am Naturwissenschaftlichen Gymnasium hat Stefanie Harjes nicht nur die Schulzeit erträglich gemacht. Daraus ist so etwas wie ein Lebensmotto für ihr OEuvre geworden. Inzwischen hat sie über 40 Bücher illustriert und veranstaltet weltweit Ausstellungen,
Workshops und Vorträge für Menschen jeden Alters. (Foto: Susanna Wengeler)

Allen eine Stimme

Vor etwas über zehn Jahren prägte die niederländische Autorin Corinne Duyvis auf Twitter (heute X) den Begriff Own Voices. Sie schlug vor, mithilfe eines gleichnamigen Hashtags all jene Kinder- und Jugendliteratur zu verschlagworten, deren AutorInnen einer marginalisierten Gruppe angehören und die von Figuren handelt, die ebenfalls Teil dieser Gruppe sind. Inzwischen hat der Begriff Schule
gemacht. In diesem Frühjahr findet man Own-Voices-Bücher in zahlreichen Verlagen. (Abb.: Himmelsfeuer, dtv)

Mäuse, Bären und Königinnen

Caty Palma Feldmeiers Kinderbuchhandlung Mouse & Bear ist ein beliebter Nachbarschaftstreffpunkt in Berlin-Friedrichshain. Um auf die gesellschaftliche Bedeutung inhabergeführter Buchhandlungen aufmerksam zu machen, hat sie nun gemeinsam mit sieben Gleichgesinnten die IG Indie-Buchläden ins Leben gerufen. (Foto: Margit Lesemann)

Thema

  • Allerlei Federvieh – Bilderbücher für das Osternest von Mirjam Dauber
  • Allen eine Stimme – Neue Own-Voices-Jugendbücher von Heike Nieder
  • Im Glauben verwurzelt – Novitäten im religiösen Kinderbuch von Mirjam Dauber
  • Mutiger Widerstand – kindgerecht dargestellt von Tomas Unglaube

Blickpunkt

  • Wenn sich Mäuse, Bären und Königinnen zusammentun – die IG Indie-Buchläden in Berlin von Margit Lesemann
  • Was kommt nach dem Nichts? Tiere und Philosophie bei der Künstlerin Gaea Schoeters von Christine Paxmann

Im Porträt

  • Das Leben ist eine Collage und darin finden sich lauter schräge Bilder – das erzählende Illustrieren der Stefanie Harjes von Roswitha Budeus-Budde

Rubriken

  • KJL-Talk: „Die Kommentare sind bösartiger geworden“ – Maxi Häcke vom Podcast Feuer & Brot über Misogynie im Netz Interview von Heike Nieder
  • Lesefüchse: Das Tier in mir von Michaela Hanauer-Dietmaier
  • Demokratie im Fokus: Wohin der Ochs Europa trägt von Harald Parigger
  • Bloggerkolumne: Persönlicher Austausch von Dr. Susanne Götz-Schneck
  • Besonders im Podcast: Schlangen aus Orangenschalen von Lothar Sand
  • Freie MitarbeiterInnen dieser Ausgabe
  • IO-Spot: Klimaangst und Wandelmut – zeichnend Denken zwischen Illustration und Kultureller Bildung von Lena Hällmayer
  • Filmreif: Jetzt tanzen alle Puppen … von Johannes Rüster
  • Aktuelles: Auszeichnungen | Preise | Messen | Ausschreibungen
  • Vorschau
  • Register
  • Impressum

Erlesen

  • BilderBuch
  • KinderBuch
  • JugendBuch
  • SachBuch
  • Comic/Graphic Novel

Esel des Monats

Anja Tuckermann/Annabelle von Sperber (Illu): Damals in der Rosenstraße. Als Frauen und Kinder sich gegen die Nazi-Diktatur stellten. Fischer Sauerländer 2026, 48 S., ab 10, € 20,00

Mutiger Widerstand

Kinder- und Jugendbücher über die Zeit des Nationalsozialismus sind wichtig. Nicht nur, um über die Verbrechen der Deutschen in dieser Zeit zu informieren, sondern um zu zeigen, dass es auch in diesen Jahren Menschen gab, die sich der Diktatur couragiert widersetzt haben. Die notwendige Darstellung der Verfolgung muss im Sinne einer moralischen Sensibilisierung ergänzt werden um die Schilderung möglichen mitmenschlichen Handelns, im Kleinen wie im Großen. Anja Tuckermann und Annabelle von Sperber machen dies und erinnern in ihrem Buch Damals
in der Rosenstraße
an einen Vorfall in Berlin im Jahre 1943, als sich vor allem Hunderte Frauen dem NS-Terror widersetzten und tagelang öffentlich für die Freilassung ihrer inhaftierten jüdischen Ehepartner demonstrierten. Auf 19 Doppelseiten zeigen die Urheberinnen mithilfe großformatiger Illustrationen und präziser Texte am Beispiel einer vierköpfigen Familie anschaulich das Leben deutscher Juden in Berlin zwischen 1941 und 1943. von Tomas Unglaube

Rückschau Februar