September 2019

Themen

  • Natur & Umweltschutz
  • Umgang mit Fake News
  • Politik der Schönheit?
  • Interkulturelle Leseförderung
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Vorherige Ausgabe August 2019

Inhalte dieser Ausgabe

Umwelt in aller Munde

Seitdem jeden Freitag weltweit Schüler den Unterricht oder Ferienspaß links liegen lassen, um für eine klimafreundliche Politik zu demonstrieren, sind die Medien dabei. Doch hinterlässt die Fridays-for-Future-Bewegung auch Spuren in der Kinder- und Jugendbuchlandschaft? Ja!!! Zahlreich sind die Titel, die für jedes Alter und auf unterschiedliche Weise Umweltschutz, Müllvermeidung und Klimawandel thematisieren. (Abb.: „Unsere Erde“ v. Giancarlo Macri, Carolina Zanotti, Sacco und Vallarino, 360 Grad Verlag)

Umgang mit Fake News

Falschnachrichten und Verschwörungstheorien können sich heute in den Neuen Medien innerhalb von Stunden weltweit verbreiten. Dem Phänomen begegnet man am besten mit kühlem Kopf und Know-how. Immer mehr Ratgeber – von Graphic Novel bis erzählendes Sachbuch – wollen Jugendlichen dabei helfen. (Abb.: „Fake News & Verschwörungstheorien“ v. Gérald Bronner u. Krassinsky (Illu.), Jacoby & Stuart)

Immer mehr Meer

Das große Wasser ist ein echter Evergreen – nicht nur als Urlaubsziel und auf Instagram-Fotos. Es ist ebenso ein wichtiger Teilbereich der aktuellen Natur- und Ökologiedebatte. Entsprechend hoch ist auch hier die Zahl der Novitäten im Kinder- und Jugendsachbuch. Ein ungebrochener Trend. Und zwar weltweit. Immer wieder gelingt es Künstlern diesem Neues und Erstaunliches hinzuzufügen. (Abb.: „Fische, Fische überall“ v. Britta Teckentrup, Prestel junior)

Eselsohr-Galerie

Willy Puchner arbeitet als freischaffender Fotograf, Zeichner und Autor in Wien und auf Reisen. Nach dem Studium der Philosophie folgte er seinen Sehnsüchten und bereiste die ferne Welt. Er veröffentlichte viele Bücher, zeigt seine Bilder in Ausstellungen, publiziert in Zeitschriften, veranstaltet Workshops und Vorträge. Veröffentlichungen (u.a.): „Die Sehnsucht der Pinguine“, „Tagebuch der Natur“, „Welt der Farben“, „ABC der fabelhaften Prinzessinnen“, „ABC der fantastischen Prinzen“, „Unterwegs, mein Schatz!“ „Fabelhaftes Meer“ und „Willys Wunderwelt“. (Foto: © Willy Puchner)

Rubriken

  • Eselsohr-Galerie: Willy Puchner
  • Im Porträt: „Sehnsucht ist der Motor für all mein Tun“ – Fantasiereisen mit Willy Puchner von Karin Gruß
  • IO Spot: Wenn 114 Politessen vorgewärmtes Essen essen von Sabine Kranz
  • 4 Jungen, 4 Bücher: Fantastischer Lesestoff – absolut „jungentauglich“ von Eva Maus
  • News, Termine
  • Die Buecherkinder lesen!/Die Besten 7
  • Vorschau/Register/Impressum

Thema

  • Reading for Future von Eva Maus
  • Bambi forever von Christine Paxmann
  • Mit Wissen und Durchblick Fake News durchschauen von Heike Byn
  • Große Politik für kleine Kinder von Tomas Unglaube

Blickpunkt

  • Ist Schönheit politisch? von Birgit Franz
  • Ein Tag am Set von „Mein Lotta-Leben“ von Lisa Bäcker

Leseförderung

  • Interkulturelle Bibliotheksarbeit – nicht nur für frisch Angekommene von Julia Süßbrich
  • Kommentar: Das Märchen vom geschenkten Buch von Christine Paxmann

Erlesen

  • Bilderbuch
  • Kinderbuch
  • Comic
  • Jugendbuch
  • Sachbuch

Esel des Monats

Kerstin Hau/Julie Völk (Illu.): Das Dunkle und das Helle. NordSüd 2019, 40 S., ab 4, € 15,– (D),
€ 15,50 (A). ISBN 978-3-314-10460-2

Ohne Grenzen

Ab und an muss man sich was trauen. Wie das Struppige, das aus der Finsternis heraus ganz bis zur Grenze geht und ins Helle blickt. Oder wie das Zarte, das am Rande des Hellen ins Dunkel schaut. So lernen sich die beiden kennen und damit auch ihre unterschiedlichen Lebenswelten. Sie werden Freunde. Eines Tages sucht das Struppige das Zarte vergebens, aber ein Freund gibt nicht auf, das Zarte muss gefunden werden. Ein poetisches Bilderbuch haben Kerstin Hau und Julie Völk mit Das Dunkle und das Helle herausgebracht.
(...)
Julie Völk gestaltet das Buch mittels Cyanotypie. Auf Solarpapier werden in einem abgedunkelten Raum Gegenstände drapiert und das Ganze dann der Sonne ausgesetzt. Das Papier entwickelt einen kräftigen Blauton, von den Gegenständen bleiben helle Abbilder. So ist Völks Finsternis ein von zartesten Blüten und Blättern durchsetztes, saftiges Tintenblau, aus dem sich die helleren Töne strahlend hervorheben und durch das sie urige Tierchen krabbeln und fliegen lässt. (...) Ins Helle setzt Völk freundliche Häuser in kreidigen Farben, an Blumen hängen Kleiderhaken und Tassen.
Die beiden Freunde finden eine Lösung für das verschwundene Haus, sie werden in beiden Welten wohnen.
Ruth Rousselange

(mehr dazu im Eselsohr 09/2019, S. 14)

Rückschau August 2019