August 2017

Themen

  • Sprachförderung mit Bilderbüchern
  • aktuelle Kinderbuchhelden
  • Bibliotherapie
  • Rollenbilder
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Vorherige Ausgabe Juli 2017

Aktuelles

April-Eselsohr

Das April-Eselsohr wird etwas später erscheinen. Wir wollten unbedingt noch den Bericht von der Leipziger Buchmesse aufnehmen, daher konnten wir es erst deutlich später als üblich zum Drucker schicken. Wir bitten Sie dafür um Ihr Verständnis. (Das Eselsohr-Team)

Bologna ruft

Liebe Leserinnen und Leser, vom 2. bis 5. April sind wir für Sie in Bologna – auf der Internationalen Kinderbuchmesse. Daher sind wir erst ab dem 6. April wieder im Büro zu erreichen.

Eselsohr auf der Leipziger Buchmesse

22.–26.3.2017
Ab Mittwoch sind wir in Leipzig zur Buchmesse. Das Büro ist daher nicht besetzt. Sie erreichen uns wieder ab Montag, den 27. März.
Besuchen Sie uns doch einfach auf der Messe: Halle 2, Stand H 300. Wir freuen uns auf Sie!

Neu und lesenswert!

Kinder und Jugendbücher druckfrisch – vorgestellt von Christine Paxmann und Sylvia Mucke vom Eselsohr sowie von Birgit Franz (Münchner Bücherschau junior) und Katrin Hörnlein (DIE ZEIT) auf der Münchner Bücherschau junior.
Ort: Studio des Münchner Stadtmuseums
Zeit: 18.00 Uhr

März-Eselsohr unterwegs

Das März-Eselsohr kommt möglicherweise 1–2 Tage später. Aber es ist unterwegs!
Der Grund ist ein schöner: Wir haben ein extra dickes Paket für Sie geschnürt, mit zusätzlichen Seiten und Sonderbulletin "Litauen". Daher hat der Druck länger als sonst gedauert.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, die Redaktion.

Weihnachtspause

Vom 23. Dezember bis einschließlich 6. Januar machen wir Pause und sperren in dieser Zeit das Eselsohr-Büro zu.
Wir wünschen Ihnen allen eine frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Am 7. Januar geht es dann frisch ausgeruht hier weiter.

November-Ausgabe

Liebe Leserinnen und Leser,
da wir uns im Oktober so spät noch auf der Frankfurter Buchmesse rumgetrieben haben, verspätet sich die November-Ausgabe ein wenig. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.
Ihr Eselsohr-Team

Jahresausstellung HAW

8.7.–10.7.
Auch in diesem Jahr findet wieder ein Rundgang im Department Design der HAW Hamburg statt, in dem die Design Studiengänge die Arbeiten des vergangenen Jahres präsentieren.
Eröffnung am 7. Juli mit Musik und Party im Hof, ab 22.00 Uhr.

avj-Mitgliederversammlung

15./16.06.2016
In Berlin treffen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj) zu ihrer Jahresversammlung. Das Eselsohr ist vor Ort und berichtet für Sie.

Das ist doch keine Kunst!

12.06.–28.08.2016
Ralph Ruthe, Joscha Sauer und Flix (Felix Görmann), drei der profiliertesten deutschen Comic- und Cartoonzeichner sind zu Gast in der Burg Wissem Troisdorf. In der Ausstellung Das ist doch keine Kunst. Comics und Cartoons zwischen Shit happens, Nichtlustig und Schönen Töchtern zeigen sie ihre Arbeiten.

Eselsohr in Bologna

Denn nach der Messe ist vor der Messe ... Vom 3.–6. April finden Sie uns in Bologna, auf der Bologna Children's Book Fair (4.–7.4.2016)

Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse

Vom 16. bis 20. März sind wir auf der Leipziger Buchmesse. Besuchen Sie uns an unserem Stand: Halle 2.0, Stand F 208

Neu und lesenswert

Christine Paxmann, Sylvia Mucke und Birgit Franz stellen auf der 10. Münchner Bücherschau junior am 05.03.2106, um 18.00 Uhr ihr Favoriten aus den Frühjahrsprogrammen vor

Inhalte der aktuellen Ausgabe

Übersinnliche Helden

Götter, Teufel, Engel und Dämonen ... in den Kinderbüchern des Jahrgangs 2017 wimmelt es nur so von überirdischen Wesen. Mittendrin ganz normale oder ebenfalls über- oder unterirdische Kinder auf Heldenreise. Allerhand althergebrachte Sagen wurden zu diesem Zweck aus den Bücherregalen gezupft, resolut entstaubt und kräftig durchgeschüttelt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. (Abb.: „Henry Smart“ von Frauke Scheunemann, Oetinger Verlag)

Lass uns reden

Sprache bedeutet für uns Zugang zur Welt, zu unseren Mitmenschen. Bereits in frühester Kindheit wird bereits der Grundstein für die Sprachentwicklung und spätere Schreib- und Lesekompetenz gelegt. Dabei kommt Bilderbüchern eine zentrale Bedeutung zu. Sie sind wahre Kraftpakete in Sachen Sprechmotivierung – kleine (oder große), rechteckige oder quadratische Katalysatoren aus Pappe und Papier. (Abb.: „Schwach oder stark?“ von Sabine Lohf, Moritz Verlag)

Hausapotheke

Erste Hilfe aus dem Bücherregal? Das ist gar nicht so weit hergeholt – und auch gar nicht eine so neue Idee, schließlich gab Erich Kästner bereits 1936 sein „Lyrische Hausapotheke“ heraus. Inzwischen ist der Begriff „Bibliotherapie“ etabliert und es gibt medizischen Nachschlagewerken ähnliche Sammlungen mit literarischer Erste Hilfe Tipps für große und kleine Leiden. (Abb.: „Die Romantherapie für Kinder“ von Berthoud/Erderkin/Bünger, Insel Verlag)

Eselsohr-Galerie

Pei-Yu Chang, geboren 1979 in Taiwan, hat Deutsche Kultur und Sprache sowie Deutsche Literaturwissenschaft in Taipeh studiert. Ihre große Leidenschaft gilt der Buchkunst. Daher nahm sie 2012 ein Studium im Fachbereich Kommunikationsdesign und Illustration an der Fachhochschule Münster auf, das sie 2016 mit dem Kinderbuchdebüt „Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin“ (NordSüd 2017, ab 4) abschloss. Pei-Yu Chang lebt und arbeitet in Münster. (Foto: © David Frank)

Rubriken

  • Eselsohr-Galerie: Pei-Yu Chang
  • App des Monats: Brausepulver für den Kopf von Christine Kranz
  • Leseförderung: Sprachförderung mit Bilderbüchern von Tanja Lindauer
  • Besonders im Hörbuch: Greif und Grimm – ein Fest der Fantasie von Lothar Sand
  • 4 Jungen, 4 Bücher: „Pädagogisch wertvoll“ von Eva Maus
  • Nachruf: Adieu an drei Große der Kinderbuchs (Michael Bond, Peter Härtling, Ulf Stark) von Christine Paxmann
  • News, Termine
  • Die Buecherkinder lesen!/Die Besten 7
  • Vorschau/Register

Thema

  • Walküren, ein CEO und milchtrinkende Draculas – jede Menge Götter, Engel & Teufel im Kinderbuch 2017 von Kathrin Köller
  • Kommentar: Lektüre für das stille Örtchen von Sigrid Tinz
  • Fernsehsendungen auf Papier – Zeitschriften zur Wissenssendungen für Kinder von Julia Süßbrich
  • Kartonage und Katapult von Susanne Hilf

Im Porträt

  • Leicht und relevant – die Collagen-Künstlerin Pei-Yu Chang von Kathrin Köller
  • „Kleine-Welt-Dinge-Sammler“ – die Kunst der Idylle (Interview: Daniela Drescher und Basti Bund) von Christine Paxmann
  • Applaus, Applaus! (Lorenz Pauli und Kathrin Schärer) von Heike Brillmann-Ede
  • Kleiner König Hans (Janusz Korczak) von Roland Mörchen

Blickpunkt

  • Von Spendergeschwistern und Prinzessinnen auf Skateboards von Kathrin Köller
  • Das rechte Buch zur rechten Zeit von Heike Brillmann-Ede
  • Literatur ist die beste Medizin von Tina Rausch

Erlesen

  • Bilderbuch
  • Hörbuch
  • Kinderbuch
  • Jugendbuch
  • Sachbuch

Esel des Monats

Sara Lövestam: Wie ein Himmel voller Seehunde. A. d. Schwed. v. Stephanie Elisabeth Baur,
Rowohlt Rotfuchs 2017, 256 S., ab 14,
€ 12,99 (D), € 13,40 (A).
ISBN 978-3-499-21768-5

Universaler Liebesroman

Zum Thema Beziehungen von Jugendlichen zu ihren Eltern stammt das beste Bild aus dem Roman Wie ein Himmel voller Seehunde. „Die beiden sind wie zwei penetrante Mücken. Zwei, die unablässig und nervtötend durch ein dunkles Schlafzimmer surren und sich nicht die Bohne darum scheren, wie man selbst sich dabei fühlt.“
Der Roman der schwedischen Schriftstellerin Sara Lövestam, von Stephanie Elisabeth Bauer so poetisch wie scharfzüngig ins Deutsche übertragen wurde, wird aus zwei Perspektiven erzählt: Anna, die mit ihrem wortkargen Vater wie jeden Sommer auf die kleine Insel Sländö fährt, und Lollo, die nicht genervter darüber sein könnte, dass sie von ihren Eltern (...) auf diese einsame Insel verschleppt werden musste.
(...)
In der für Lollo schrecklichen Abgeschnittenheit lernen sich Anna und Lollo kennen. Und lieben. Doch während Anna zu ihren Gefühlen steht, kann Lollo sich nicht vorstellen, Anna ihren Eltern vorzustellen. „Nicht, dass ihre Eltern homophob wären, schließlich sind sie zivilisierte Menschen. Nichtsdestotrotz müssen ihre eigenen Kinder nun nicht gerade schwul oder lesbisch sein. Was sie ja auch gar nicht ist, immerhin hatte sie schon drei feste Freunde. Jungs wohlgemerkt.“
(...)
Wenn Sie in diesem Sommer einen Liebesroman lesen wollen, dann lesen Sie diesen. Egal welchen Alters, egal wen Sie lieben, Sie werden begeistert sein von Annas mutigen Schritten und Lollos Auseinandersetzung mit den engen Vorstellungen ihrer Familie und Freunde.
Kathrin Köller

(mehr dazu im Eselsohr 08/2017, S. 25)

Rückschau Juli 2017