November 2018

Themen

  • Weihnachten – Kunst & Religion
  • Alltagsthema Umziehen
  • Judentum sichtbar
  • Forscher & Entdecker
Kaufen Inhalte
Vorherige Ausgabe Oktober 2018

Aktuelles

Eselsohr in Oldenburg

Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg
ab 15 Uhr Lesung der Nominierten
Moderation: Christine Paxmann (Jurymitglied)
Ort: Kinderbibliothek, Peterstraße 1

Eselsohr in Volkach

Vortrag Christine Paxmann:
„Georgiens Vögel. Bildersprache zwischen Europa und Asien“
Ort: Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach, Schelfenhaus Volkach

Frankfurter Buchmesse

10.–14.10.2018
Besuchen Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse!
Halle 3.0, Stand H 142

12.10.18, 14.30 Uhr
Diskussion zur georgischen Bilderbuchillustration mit Nord Süd Verleger Herwig Bitsche, Roswitha Budeus-Budde (SZ), Otar Karalaschwili (Georgien), Moderation: Christine Paxmann

Bologna ruft

Liebe Leserinnen und Leser, vom 2. bis 5. April sind wir für Sie in Bologna – auf der Internationalen Kinderbuchmesse. Daher sind wir erst ab dem 6. April wieder im Büro zu erreichen.

Eselsohr auf der Leipziger Buchmesse

22.–26.3.2017
Ab Mittwoch sind wir in Leipzig zur Buchmesse. Das Büro ist daher nicht besetzt. Sie erreichen uns wieder ab Montag, den 27. März.
Besuchen Sie uns doch einfach auf der Messe: Halle 2, Stand H 300. Wir freuen uns auf Sie!

Neu und lesenswert!

Kinder und Jugendbücher druckfrisch – vorgestellt von Christine Paxmann und Sylvia Mucke vom Eselsohr sowie von Birgit Franz (Münchner Bücherschau junior) und Katrin Hörnlein (DIE ZEIT) auf der Münchner Bücherschau junior.
Ort: Studio des Münchner Stadtmuseums
Zeit: 18.00 Uhr

März-Eselsohr unterwegs

Das März-Eselsohr kommt möglicherweise 1–2 Tage später. Aber es ist unterwegs!
Der Grund ist ein schöner: Wir haben ein extra dickes Paket für Sie geschnürt, mit zusätzlichen Seiten und Sonderbulletin "Litauen". Daher hat der Druck länger als sonst gedauert.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, die Redaktion.

Weihnachtspause

Vom 23. Dezember bis einschließlich 6. Januar machen wir Pause und sperren in dieser Zeit das Eselsohr-Büro zu.
Wir wünschen Ihnen allen eine frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Am 7. Januar geht es dann frisch ausgeruht hier weiter.

November-Ausgabe

Liebe Leserinnen und Leser,
da wir uns im Oktober so spät noch auf der Frankfurter Buchmesse rumgetrieben haben, verspätet sich die November-Ausgabe ein wenig. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.
Ihr Eselsohr-Team

Jahresausstellung HAW

8.7.–10.7.
Auch in diesem Jahr findet wieder ein Rundgang im Department Design der HAW Hamburg statt, in dem die Design Studiengänge die Arbeiten des vergangenen Jahres präsentieren.
Eröffnung am 7. Juli mit Musik und Party im Hof, ab 22.00 Uhr.

avj-Mitgliederversammlung

15./16.06.2016
In Berlin treffen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj) zu ihrer Jahresversammlung. Das Eselsohr ist vor Ort und berichtet für Sie.

Das ist doch keine Kunst!

12.06.–28.08.2016
Ralph Ruthe, Joscha Sauer und Flix (Felix Görmann), drei der profiliertesten deutschen Comic- und Cartoonzeichner sind zu Gast in der Burg Wissem Troisdorf. In der Ausstellung Das ist doch keine Kunst. Comics und Cartoons zwischen Shit happens, Nichtlustig und Schönen Töchtern zeigen sie ihre Arbeiten.

Eselsohr in Bologna

Denn nach der Messe ist vor der Messe ... Vom 3.–6. April finden Sie uns in Bologna, auf der Bologna Children's Book Fair (4.–7.4.2016)

Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse

Vom 16. bis 20. März sind wir auf der Leipziger Buchmesse. Besuchen Sie uns an unserem Stand: Halle 2.0, Stand F 208

Neu und lesenswert

Christine Paxmann, Sylvia Mucke und Birgit Franz stellen auf der 10. Münchner Bücherschau junior am 05.03.2106, um 18.00 Uhr ihr Favoriten aus den Frühjahrsprogrammen vor

Inhalte der aktuellen Ausgabe

Weihnachtskunst

Ob eher weltlich ausgerichtet oder religiös: Weihnachten ist nicht nur das Fest großer Vorfreude, sondern auch höchster Aufregung. Bis man sich unterm funkelnden Tannenbaum zusammenfindet, kann es einige Hürden zu überwinden geben – mit diesen beschäftigen sich viele gelungene Bücher. Die Weihnachtsgeschichte selbst originell zu erzählen, ist gar nicht so einfach: Die Geburt des Christkindes im Stall von Bethlehem läuft oft so ab, wie man sie sich seit zwei Jahrtausenden erzählt. Wir werfen darum mal einen Blick auf Titel, die sich variationsfreudig zeigen, und richten unser Augenmerk gleichzeitig auf die künstlerische Seite der religiösen Bücher. (Abb.: „Das größte Geschenk der Welt“ v. Dorothée de Monfreid, Reprodukt)

Themenklassiker

Das Thema „Umziehen“ wird im Bilderbuch wie Kinderbuch wohl nie alt werden, ebenso wie dieses Thema aus dem Leben der Kleinen so schnell nicht verschwinden wird. Sei es weil der neue Job von Mama oder Papa eine Ortsveränderung nötig machen, schlicht die alte Wohnung zu klein geworden ist oder ein Neuanfang gar durch Vertreibung & Flucht erzwungen wurde. Ebenso wird es im Sachbuchsegment immer wieder um Entdecker & Forscher gehen. Wir haben uns unter aktuellen Veröffentlichungen umgeschaut. (Abb.: „Rosa Monster“ v. Olga d Dios, ábac)

Judentum im Unterricht

Judentum und Antisemitismus im Unterricht behandeln – das hat in den letzten Jahren eine neue Dringlichkeit bekommen. Die Kultusministerkonferenz und der Zentralrat der Juden in Deutschland haben im April dieses Jahres eine kommentierte Materialsammlung online gestellt, die Lehrkräfte dabei unterstützen soll. Wie anwendungsfreundlich ist das Angebot? Und was gilt es bei der Auswahl von Schullektüren und weiteren Bildungsmedien zu beachten? (Abb.: www.kmk-zentralratderjuden.de)

Eselsohr-Galerie

Nadia Budde, geboren 1967, studierte Grafik in Berlin und London. Sie ist die Autorin und Illustratorin zahlreicher erfolgreicher sowie vielfach ausgezeichneter Kinderbücher. Ihr Debüt „Eins zwei drei Tier“ (1999) gewann den Deutschen Jugendliteraturpreis und den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis, „Trauriger Tiger toastet Tomaten" (2000) wurde mit dem Troisdorfer Bilderbuchpreis und dem Luchs der Jury von ZEIT und Radio Bremen ausgezeichnet. Die Comic-Biografie „Such dir was aus, aber beeil dich" (Fischer Schatzinsel 2009) erhielt ebenfalls den Deutschen Jugendliteraturpreis. Nadia Budde lebt mit ihrer Familie in Berlin. (Foto: © Christian Reister)

Rubriken

  • Eselsohr-Galerie: Nadia Budde
  • Kommentar: Messe mit Message von Christine Paxmann
  • Kalender: Schaf gut! von Christine Paxmann
  • Verskunst: Ein Preis fürs Gedicht von Kathrin Köller
  • 4 Jungen, 4 Bücher: Außen klassisches Mädchenbuch – innen auch für Jungs
    von Eva Maus
  • News, Termine
  • Die Buecherkinder lesen!/Die Besten 7
  • Vorschau/Register

Thema

  • Stimmungsvoll, witzing & rasant: Alle Jahre wieder! von Heike Brillmann-Ede
  • Spinne rettet Heilige Familie – Bibeln und etwas andere Weihnachtstitel mit viel Kunst von Roland Mörchen

Im Porträt

  • Ramponierte Kreaturen – die Berliner Künstlerin Nadia Budde von Kathrin Köller
  • Wildgänse und ein Löwe – Selma Lagerlöf und C. S. Lewis zum Geburtstag von Roland Mörchen

Blickpunkt

  • Ewiges Alltagsthema Umzug, Teil 1: Bilderbücher von Bianka Boyke
  • Klassikerthema Forscherleben von Heike Brillmann-Ede

Extra

  • Bilderstrecke: Großer Preis und Volkacher Taler von Christine Paxmann
  • Vielfältigkeit sichtbar machen von Tina Rausch
  • „KIBUM – total tierisch!“ von Regina Peters
  • Plenum digitale – Vacuum mentale? von Ulrich Störiko-Blume
  • Bilderstrecke: Frankfurter Buchmesse 2018 von Christine Paxmann

Rubriken

  • Pappbuch/Bilderbuch
  • Kinderbuch
  • Comic
  • Jugendbuch
  • Musik
  • Sachbuch

Esel des Monats

Ben Gershon: Jewy Louis – Schalömchen.
Ariella 2018, 66 S., ab 7, € 12,95 (D), € 13,40 (A),
SFr 19,90. ISBN 978-3-945530-15-3

Gelobtes Disneyland

Der jüdische Comic-Künstler Ben Gershon schafft das, was auch Die Peanuts von Charles M. Schulz auszeichnet: in wenigen Bildern eine Sache auf den Punkt zu bringen. Statt Charlie Brown heißt Gershons Held Jewy Louis („Jew“ ist das englische Wort für „Jude“), offensichtlich in Anlehnung an den Filmkomiker Jerry Lewis, mit dem er außer der jüdischen Herkunft aber nichts gemeinsam hat.
„Jewy Louis zeigt uns humorvolle Absurditäten des jüdischen Lebens in einer nicht-jüdischen Mehrheitsgesellschaft“, meint der Klappentext über Gershons Comic-Strips, die in Wochenzeitungen erscheinen und erstmals in Buchform erfreuen. Der jüdische Humor, gern als Lachen mit Trauerrand beschrieben, hat eine sympathische Schlitzohrigkeit, wie man sie etwa auch aus Isaac B. Singers Die Narren von Chelm kennt.
(...)
Gershons Comics zeigen vor allem, dass unsere jüdischen Zeitgenossen wie alle Menschen sind und die gleichen Sorgen haben. Sagen wir: Eltern, die ihre Kinder zu so großer Selbstständigkeit erzogen haben, dass sie nie mehr zu Hause anrufen. Oder Sprösslinge, denen zum Fest die Geschenke wichtiger sind als die Religion. Gewitzt und komisch.

Roland Mörchen

(mehr dazu im Eselsohr 11/18, S. 26)

Rückschau Oktober 2018