August 2016

Themen

  • Kinderbuch-Special
  • Katzen als Leseförderer?
  • die Vielseitigkeit der Comics
  • Sinn und Unsinn Gender Divide
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Vorherige Ausgabe Juli 2016
September 2016 Vorschau

Aktuelles

Jahresausstellung HAW

8.7.–10.7.
Auch in diesem Jahr findet wieder ein Rundgang im Department Design der HAW Hamburg statt, in dem die Design Studiengänge die Arbeiten des vergangenen Jahres präsentieren.
Eröffnung am 7. Juli mit Musik und Party im Hof, ab 22.00 Uhr.

avj-Mitgliederversammlung

15./16.06.2016
In Berlin treffen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj) zu ihrer Jahresversammlung. Das Eselsohr ist vor Ort und berichtet für Sie.

Das ist doch keine Kunst!

12.06.–28.08.2016
Ralph Ruthe, Joscha Sauer und Flix (Felix Görmann), drei der profiliertesten deutschen Comic- und Cartoonzeichner sind zu Gast in der Burg Wissem Troisdorf. In der Ausstellung Das ist doch keine Kunst. Comics und Cartoons zwischen Shit happens, Nichtlustig und Schönen Töchtern zeigen sie ihre Arbeiten.

Eselsohr in Bologna

Denn nach der Messe ist vor der Messe ... Vom 3.–6. April finden Sie uns in Bologna, auf der Bologna Children's Book Fair (4.–7.4.2016)

Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse

Vom 16. bis 20. März sind wir auf der Leipziger Buchmesse. Besuchen Sie uns an unserem Stand: Halle 2.0, Stand F 208

Neu und lesenswert

Christine Paxmann, Sylvia Mucke und Birgit Franz stellen auf der 10. Münchner Bücherschau junior am 05.03.2106, um 18.00 Uhr ihr Favoriten aus den Frühjahrsprogrammen vor

Inhalte der aktuellen Ausgabe

Clickwunder Katzen

Im Internet sind sie der Hit, auf YouTube regelrechte Stars: Katzen. Warum also nicht Katzen zu Zugpferden der Leseförderung machen. Die Auswahl an Büchern kann sich jedenfalls sehen lassen. Hier unsere Kandidaten.
(Foto: © Sigrid Tinz)

Nicht unterschätzen!

Klar, Jungs brauchen ihre männlichen Helden. Aber doch bitte nicht nur! Mit der immer früheren Unterscheidung zwischen "Mädchenbüchern" und "Jungenbüchern" begeben wir uns freiwillig in einen Teufelskreislauf. Aber: Auch mit weiblichen Protagonisten lassen sich männlich Leser erreichen! (Abb.: „Tribute von Panem“ von Suzanne Collins, Oetinger)

Tausendsassa Comic

Comics sind wahre Multitalente: Sie sind international, kooperativ, politisch, können gleichzeitig Kunst und Kommerz, machen der ganzen Familie Spaß und sind genau aus diesen Gründen auch wunderbar in der Flüchtlingshilfe und -integration zu gebrauchen. (Abb.: „Making Friends“ von Sebastian Lörscher, Edition Büchergilde)

Laura Fuchs

In der Eselsohr-Galerie:
Laura Fuchs (Hagemann), geboren 1991, wuchs inmitten des Naturparks Arnsberger Wald in Nordrhein-Westfalen auf. Heute lebt sie in Hamburg und studiert dort Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Seit 2015 ist sie als freischaffende Illustratorin tätig.
(Foto: privat)

Rubriken

  • Eselsohr-Galerie: Laura Fuchs
  • IO Spot: Verrutschte Flecken, wuselnde Wörter (Interview: Ann Cathrin Raab)
  • App des Monats: Wo Überraschung Programm ist
  • News, Termine
  • Die Buecherkinder lesen! / Die Besten 7
  • Vorschau / Impressum

Thema

  • Katzen sind der Quotenhit
  • Kommentar: Jungs können das!
  • Im Porträt: Katja Alves – die Vielseitige
  • 4 Jungen, 4 Bücher: Pack die Badehose ein …

Im Porträt

  • Leidenschaft, die von innen kommt – die atmosphärischen Bildwelten der Laura Fuchs
  • Emotionale Stürme in Worte verpackt (Angela Mohr)

Blickpunkt

  • Wirklich einfache Einstiege in die Welt der Musik?
  • Mit den Augen der Liebe sehen

Extra

  • Sveiki atvyke! Herzlich willkommen! Im Raum für Kreative
  • Auf nach Leipzig!
  • Mehr als bunt
  • Braucht jemand noch einen Umhang für seinen Superhelden?

Erlesen

  • Bilderbuch
  • Kinderbuch
  • Jugendbuch
  • Sachbuch

Esel des Monats

Julya Rabinowich: Dazwischen: Ich. Hanser 2016, 254 S., ab 14, € 15,– (D), € 15,50 (A). ISBN 978-3-446-25306-3

Zwischen Welten

(...)
Wie die Autorin geschickt Pubertätsnöte, Fluchtnachbeben, Integration, aber eben auch hilflose Gesten auf allen Seiten miteinander zu einer Freundinnengeschichte verdichtet, ist ein feines Stück Realitätsliteratur. Völlig ohne Larmoyanz, dafür mit größtmöglicher Ironie, steuert die 15-jährige Madina in die Verantwortung für eine ganze Familie. Es geht einem nahe, den innerlich gebrochenen Vater zu erleben. Dabei werden die psychologischen Momente einer physisch anstrengenden Flucht umso evidenter. Die Traumata jedes Einzelnen in Medinas Familie sind völlig unterschiedliche. Und die Gabe der Resilienz auch. Madina erlebt nicht nur das eigene Erstarken, sondern das Schwachwerden der Eltern.
Coming-of-Age mit dem Symbolismus einer Flucht zu kombinieren, ist hier erstklassig und sprachlich sehr heutig gelungen.
(mehr im Eselsohr 08/2016, S. 29)

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