September 2022

Themen

  • Ukrainisches & Baltisches
  • Missbrauch im Fokus
  • Spielend lernen
  • KJL-Schweiz entdecken
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Inhalte dieser Ausgabe

Ukrainisches & Baltisches

Seit dem erneuten Kriegsausbruch in der Ukraine ist ein alter Schrecken über die ehemaligen sowjetischen Staaten hereingebrochen. Die russische Expansionspolitik hat seitdem viel in Bewegung gesetzt. Trotz Schwierigkeiten in der Vergangenheit hat das Baltikum in dieser Krise zusammengehalten und gegenüber der Ukraine unglaubliche Solidarität bewiesen. Aus diesem aktuellen Anlass sollen hier ukrainische und baltische Geschichten gelesen werden, aus alten Quellen und Erinnerungen neu zusammengetragen legen sie den Schwerpunkt auf Sprache sowie Kultur, die differiert, aber auch verbindet. (Abb.: „ΡΙΠΚΑ – Das Rübchen“ v. Romana Romanyschyn u. Andrij Lessiw, Baobab)

Missbrauch im Fokus

Was ist Missbrauch, wann beginnt er? Kann man seinem Gefühl trauen, das sagt: Das ist nicht richtig? Welches Gewicht hat ein Nein, egal wie laut? Missbrauch passiert Tag für Tag und doch in überraschenden Situationen. In der Familie, im Freundeskreis, in der Schule, der Freizeit. Welche Folgen hat die Tat für die Opfer? Lassen sich Vorzeichen erkennen, lässt sich Missbrauch sogar verhindern? In Fiktion und Sachtext stellen wir Bücher rund ums Thema vor. Zum Sensibilisieren, Mutmachen, Handeln. (Abb.: „Das komische Gefühl“ v. Hans Christian Schmidt u. Andreas Német, Klett Kinderbuch)

Spielend lernen

Gesellschaftsspiele sind ein toller Zeitvertreib und können dabei helfen, pandemiebedingte Lernlücken zu schließen. Denn tatsächlich gibt es einige Produkte, mit denen sich Kinder und Jugendliche in Bereichen wie Mathematik, Deutsch, Erdkunde und Englisch verbessern können. Nachfolgend ein paar besonders gelungene Titel, um bei schulischem Stoff spielerisch „am Ball“ zu bleiben. (Abb.: „Würfelblitz“ v. Steffen Benndorf, Steffen Spiele)

Künstler*in des Monats

Christiane Fürtges wurde in Mülheim an der Ruhr geboren. Sie studierte an der Folkwangschule in Essen Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration und freie Zeichnung. Seit ihrem Diplom 2003 arbeitet sie als freie Illustratorin in Mülheim an der Ruhr. (Foto: © Emmquadrat)

Rubriken

  • Künstler*in des Monats: Christiane Fürtges
  • Spiele News: Spielend lernen! So macht es Spaß, in der Schule Schritt für Schritt besser zu werden von Tanja Liebmann-Décombe
  • 4 Jungen, 4 Bücher: Selbstbewusst gelesen von Eva Maus
  • Aktuelles: Das war | Das ist | Das kommt
  • Die Besten 7 | Termine
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Thema

  • „[M]ein Herz ist auf der ganzen Welt verteilt!“ Ukrainische und baltische Geschichten: eine kulturelle Annäherung von Alexia Panagiotidis
  • Gelungenes Leuchtturmprojekt von Renate Grubert

Im Porträt

  • Einfühlsam und poetisch – die Bilder von Christiane Fürtges von Margit Lesemann

Extra

  • Viel mehr als nur Heidi – auf KJLEntdeckungsreise in der Schweiz von Regina Peters

Blickpunkt

  • Vom Umgang mit sexualisierter Gewalt von Heike Brillmann-Ede

Erlesen

  • BilderBuch
  • Comic
  • KinderBuch
  • JugendBuch
  • SachBuch

Esel des Monats

Tom Gault/Jörg Mühle (Übers.): Der kleine Holzroboter und die Baumstumpfprinzessin.
A. d. Engl., Moritz 2022, 32 S., ab 4

Ein gar nicht hölzernes Märchen

Bei fortpflanzungsgestörten Märchenkönigen werden Nachwuchsfragen natürlich ganz anders gelöst als in der modernen Reproduktionsmedizin. Logisch. Wie einfallsreich das sein kann, belegt die Geschichte Der kleine Holzroboter und die Baumstumpfprinzessin. Hier werden nicht nur Genres gegen den Strich gebürstet, sondern auch Erwartungen an eine gute kleine Geschichte weit übertroffen. Doch von vorne. Es waren einmal Frau und Herr König, die auf normalem Weg keine Kinder bekamen, also hatte jeder von ihnen einen anderen Beschaffungsplan. Eine Erfinderin und eine Hexe sollen es richten. Die eine kreiert einen Baumstumpf, der via richtiges Sprüchlein zur Prinzessin wird; die andere bastelt einen Roboter – aus Holz. Die ungleichen Geschwister werden unzertrennlich. (…)
Köstlich, alterslos lesbar und der Beweis, dass „niedlich“ nicht automatisch „Kitsch und süß“ bedeutet, sondern bravouröse Erzählkunst in Wort und Bild auf nur 32 Seiten.

Christine Paxmann

(mehr dazu im Eselsohr 09/22, S. 13)

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